Zertifizierter WHG-Fachbetrieb · Industrieböden & Säureschutz

Spezialisierte Industrieböden für Lebensmittel-, Pharma- und Chemieproduktion

Technische Fachplanung und Ausführung in Deutschland und europaweit. Sanierung ohne Stillstand durch optimierte Taktung und Wochenend-Montage.

Keramischer Industrieboden mit Entwässerungsrinne und Hexagon-Verlegung in Produktionshalle
Referenz-Projekt

Keramik, Entwässerung und Gefälle aus einem System.

Industrieböden für Lebensmittelbetriebe müssen Säurebelastung, Reinigungsdruck und Auditanforderungen dauerhaft bestehen.

Lebensmittelproduktion

Reinigbarkeit, Hygiene, Säureschutz

Molkerei & Brauerei

Milchsäure, Feuchtigkeit, Gefälle

Chemie & Pharma

Chemikalienbeständigkeit, WHG

Sanierung im Betrieb

Bauabschnitte, kurze Sperrzeiten

Vertrauen durch reale Umsetzung

Referenzkunden (Auszug)

Südzucker AG Logo
Südzucker AG Freigegebene Referenz
Molkerei Gropper GmbH & Co. KG Logo
Molkerei Gropper GmbH & Co. KG Freigegebene Referenz
Peterstaler Mineralquellen GmbH Logo
Peterstaler Mineralquellen GmbH Freigegebene Referenz
Concept Color GmbH Logo
Concept Color GmbH Freigegebene Referenz
Dahlhoff Feinkost GmbH Logo
Dahlhoff Feinkost GmbH Freigegebene Referenz
Biovegan GmbH Logo
Biovegan GmbH Lebensmittel
Meggle Logo
Meggle Molkerei
Kyritzer Fruchtsäfte Logo
Kyritzer Fruchtsäfte Getränke

Planung und Ausführung aus einer Hand

Von der Analyse vor Ort bis zur Abnahme bleibt alles in einer Hand: Keramik, Säureschutz, Abdichtung, Entwässerung und Sanierung werden als ein abgestimmtes Bodensystem geplant und ausgeführt – ohne Schnittstellenverlust zwischen Planung und Gewerk.

Neben Neubau und Sanierung gehört auch die technische Instandsetzung von Schadstellen, Fugen, Anschlüssen und Teilbereichen im laufenden Betrieb zum Tagesgeschäft.

Analyse vor Ort

Untergrund, Chemie und Betrieb werden technisch aufgenommen.

System, nicht Produkt

Belag, Fuge, Abdichtung und Entwässerung werden als Einheit geplant.

Sanierung planbar

Bauabschnitte und Stillstandsfenster werden von Anfang an eingeplant.

Technische Schwachstellen

Warum Industrieböden in der Produktion wirklich versagen

Nicht das Material ist das Problem, sondern die Lücke zwischen Belastungsprofil und technischer Planung.

Analyse 01

Thermoschock-Schäden

Differenzialausdehnung zwischen Beton und Belag bei Heißwasserreinigung (CIP). Starre Standardbeläge reißen ab oder bilden Blasen.

Folge: Unterläufigkeit, Zerstörung des Haftverbunds und massive Sanierungskosten nach kurzer Laufzeit.

Analyse 02

Chemische Korrosion der Fuge

Milchsäure, Fruchtsäuren oder aggressive Reinigungsmittel zersetzen zementöse Fugen. Feuchtigkeit dringt bis zur Abdichtungsebene vor.

Folge: Mikrobielle Belastung in Hohlstellen (Keimnester), Audit-Mängel und Risiko für die Produktsicherheit.

Analyse 03

Mangelhafte Entwässerung

Unzureichendes Gefälle (< 1,5%) führt zu stehendem Wasser. Edelstahlrinnen ohne Flansch-System bilden undichte Übergänge.

Folge: Rutschunfälle, stehende Chemie-Konzentrationen und schnelleres Versagen der umliegenden Fugen.

Analyse 04

Ungeplante Stillstandszeiten

Bodenschäden werden oft erst bei Audits oder Totalausfall adressiert. Not-Reparaturen ohne Bauabschnitt-Planung stoppen die Produktion.

Folge: Lieferverzug, Pönalen und enorme wirtschaftliche Einbußen durch Produktionsausfall.

Ausführung im Bild

Reale Flächen, saubere Details, nachvollziehbare Systeme

Jedes Bild zeigt eine reale Industrieboden-Fläche aus dem HSB-Arbeitsumfeld. Relevant sind hier nicht Effekte, sondern Verfliesung, Entwässerung, Anschlussdetails und Reinigbarkeit.

Neu verlegter keramischer Industrieboden mit Sechskantfliesen und zwei integrierten Entwässerungsrinnen in einer Produktionshalle

Keramischer Industrieboden

Hygienische Verfliesung für Lebensmittel- und Produktionsbereiche

Sechskant-Keramik mit Gefälle und integrierten Rinnenläufen, verlegt in einer neuen Produktionshalle. Ausgelegt für die Hygieneanforderungen von Lebensmittelbetrieben.

Detailaufnahme einer Edelstahl-Entwässerungsrinne mit Rost, eingefasst in Sechskant-Keramikfliesen

Entwässerung & Anschluss

Entwässerung ist Teil des Bodensystems

Gefälle, Rinnenkante, Fliesenbild und Anschlussdetails entscheiden darüber, ob Flächen dauerhaft reinigbar bleiben und Audits standhalten.

Frisch beschichteter, glänzender Industrieboden in einer Logistik- und Produktionshalle mit Stahlbau

Beschichtung & Sanierung

Oberflächen nach Belastungsprofil, nicht nach Standard

Bei Beschichtung und Sanierung zählt nicht nur das Material. Auch Sperrzeit, Untergrundzustand, Rutschhemmung und Wiederinbetriebnahme müssen von Anfang an geplant werden.

Chemieresistenter Industrieboden unter einer Produktionsanlage in der Chemieindustrie

Säureschutz & Chemie

Chemische und mechanische Beständigkeit unter Produktionslast

Das Bodensystem muss nicht nur Säuren, Laugen und Reinigungsmedien dauerhaft widerstehen, sondern auch hohe Punktlasten, stehende Maschinenlasten und dynamische Beanspruchung im laufenden Betrieb sicher aufnehmen.

Helle, hygienische Produktionshalle mit Sechskant-Keramikboden für die Pharmaindustrie

Pharma & Hygiene

Maximale Reinigbarkeit für sensible Zonen

Porenfreie Oberflächen und präzise Gefälleplanung verhindern stehendes Wasser und Keimbildung in pharmazeutischen Reinräumen.

Referenzen in Deutschland & Europa

Geografische & technische Reichweite

Referenzen nur mit Kundenfreigabe – namentlich oder anonymisiert – und belastbaren Systembeschreibungen, konkret nach Herausforderung, System und Ergebnis. Die Deutschlandkarte zeigt Bundesländer, freigegebene Referenzen und ergänzende Kundenstandorte auf einen Blick.

Namentliche Referenzen
5 freigegeben
Bundesländer
16 sichtbar
Reichweite
DE & Europa

Deutschlandkarte

Referenzen und Kundenstandorte – Deutschland und europaweit

Deutschlandkarte mit sichtbaren Bundesländergrenzen sowie Markern für Husum, Aachen, Görlitz, Oberstdorf, Zeitz, Bonefeld und Gebesee. Baden-Württemberg Bayern Berlin Brandenburg Bremen Hamburg Hessen Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen HWB-Nussweit GmbH, Husum Salvus Mineralbrunnen GmbH, Emsdetten Auerquelle Bissingen, Bissingen an der Teck NWT-CT GmbH, Twist Gebr. Bertrams GmbH & Co. KG, Wegberg Damhus GmbH & Co. KG, Rosendahl Haaner Felsenquelle GmbH, Haan Sahnemolkerei H. Wiesehoff GmbH, Schöppingen Keßler Zink Weinkellerei GmbH, Flörsheim am Main Weingut Dohlmühle-Genussreich, Flörsheim-Dalsheim Rolinck Privatbrauerei, Steinfurt Krombacher Brauerei GmbH & Co. KG, Steinfurt Milchwerke Ingolstadt Thalmässing eG, Thalmässing Griesson - de Beukelaer GmbH & Co. KG, Polch Homann Feinkost GmbH, Bad Essen Bäckerei Schrunz GmbH & Co. KG, Münster Biovegan GmbH, Bonefeld Saalfelder Brauhaus, Saalfeld Albers Brauhaus, Weilheim an der Teck Meggle, Gebesee Wildbräu, München Goldmilch, Ingolstadt Kyritzer Fruchtsäfte, Kyritz Südzucker AG, Zeitz, Sachsen-Anhalt Molkerei Gropper GmbH & Co. KG, Bissingen, Bayern Peterstaler Mineralquellen GmbH, Bad Peterstal-Griesbach, Baden-Württemberg Concept Color GmbH, Legden, Nordrhein-Westfalen Dahlhoff Feinkost GmbH, Haltern am See, Nordrhein-Westfalen Pharma- und Hygienezone in Hessen, Hessen Husum Reichweitenmarker Husum Aachen Reichweitenmarker Aachen Görlitz Reichweitenmarker Görlitz Oberstdorf Reichweitenmarker Oberstdorf Zeitz Reichweitenmarker Zeitz Bonefeld Reichweitenmarker Bonefeld Gebesee Reichweitenmarker Gebesee
  • Zeitz, Sachsen-Anhalt
  • Bissingen, Bayern
  • Bad Peterstal-Griesbach, Baden-Württemberg
  • Legden, Nordrhein-Westfalen
  • Haltern am See, Nordrhein-Westfalen
  • Hessen

Echte Deutschlandkarte mit allen 16 Bundesländern. Freigegebene Referenzen sind rot markiert, weitere Kundenstandorte dezent ergänzt.

Freigegebene Referenz Kundenstandort Reichweitenmarker

Weitere Kundenstandorte

  • HWB-Nussweit GmbH · Husum
  • Salvus Mineralbrunnen GmbH · Emsdetten
  • Auerquelle Bissingen · Bissingen an der Teck
  • NWT-CT GmbH · Twist
  • Gebr. Bertrams GmbH & Co. KG · Wegberg
  • Damhus GmbH & Co. KG · Rosendahl
  • Haaner Felsenquelle GmbH · Haan
  • Sahnemolkerei H. Wiesehoff GmbH · Schöppingen
  • Keßler Zink Weinkellerei GmbH · Flörsheim am Main
  • Weingut Dohlmühle-Genussreich · Flörsheim-Dalsheim
  • Rolinck Privatbrauerei · Steinfurt
  • Krombacher Brauerei GmbH & Co. KG · Steinfurt
  • Milchwerke Ingolstadt Thalmässing eG · Thalmässing
  • Griesson - de Beukelaer GmbH & Co. KG · Polch
  • Homann Feinkost GmbH · Bad Essen
  • Bäckerei Schrunz GmbH & Co. KG · Münster
  • Biovegan GmbH · Bonefeld
  • Saalfelder Brauhaus · Saalfeld
  • Albers Brauhaus · Weilheim an der Teck
  • Meggle · Gebesee
  • Wildbräu · München
  • Goldmilch · Ingolstadt
  • Kyritzer Fruchtsäfte · Kyritz
Case Studies

Kuratiert. Konkret. Belastbar.

Jede Referenz beantwortet drei Fragen: Wo lag die Belastung, wie wurde das System geplant, und was wurde dadurch betriebsseitig besser?

Sanierung und Detailausbildung

Südzucker AG

Zeitz, Sachsen-Anhalt 2026
freigegeben
Südzucker AG Logo

Anforderung

Chemische Belastung, Reinigung und mechanische Beanspruchung in produktionsnahen Bereichen.

Lösung & Ergebnis

Säureschutzsystem mit belastbaren Fugen- und Detailanschlüssen sowie WHG-konforme Abdichtung. Robustere Nutzfläche mit klarer Wartungs- und Sanierungslogik.

Industrieboden-SäureschutzWHG-Abdichtung im IndustriebodenDehnungsfugen und Rammschutz

Sanierung im laufenden Betrieb

Molkerei Gropper GmbH & Co. KG

Bissingen, Bayern 2025
freigegeben
Molkerei Gropper GmbH & Co. KG Logo

Anforderung

Typische Belastung in der Milchverarbeitung: Milchsäure, Feuchte und Rinnenanschlüsse als häufige Ursache für Fugenschäden.

Lösung & Ergebnis

Keramisches System mit neu geplanter Entwässerung und stabilen Anschlussdetails – Schwerpunkt der Sanierung am Standort. Verbesserte Reinigbarkeit und planbarere Produktionsfenster für den Standort.

Keramische IndustriebödenEntwässerung im Industrieboden

Neubau Produktionsfläche

Peterstaler Mineralquellen GmbH

Bad Peterstal-Griesbach, Baden-Württemberg 2024
freigegeben
Peterstaler Mineralquellen GmbH Logo

Anforderung

Typische Anforderung im Abfüllbereich: hohe Nassbelastung, Reinigungschemie und Fahrverkehr.

Lösung & Ergebnis

Keramischer Industrieboden mit Gefälle- und Rinnenplanung für die neue Produktionsfläche. Dauerhafte, reinigungsfähige Fläche für den Abfüllbetrieb.

Keramische IndustriebödenEntwässerung im Industrieboden

Planung & Realisierung

Von Belastungsprofil zu belastbarer Umsetzung

Jede Entscheidung beginnt mit der Analyse des Ist-Zustands. Nicht mit dem Katalog.

STEP 01

Analyse vor Ort

Untergrund, Schadensbild, Säure- und Reinigungschemie, Nassbelastung, Gefälle, Rinnenführung und Produktionsablauf werden direkt in der Halle aufgenommen. Ohne dieses Belastungsprofil keine Systemempfehlung.

STEP 02

Systementscheidung

Keramik, PU-Beton, Epoxidharz, WHG-Abdichtung und Entwässerung werden nach Säure-, Hygiene- und Lastprofil bewertet – Sechskant-Industriekeramik dort, wo Reinigbarkeit und Chemiebeständigkeit dauerhaft zählen.

STEP 03

Sanierungsfenster planen

Bauabschnitte, Sperrzeiten, Aushärtung von keramischer Verlegung und Verfugung sowie die Wiederinbetriebnahme werden mit der Produktions- und Reinigungsplanung abgestimmt – inklusive Wochenend- und Schichtmontage.

STEP 04

Dokumentation und Abnahme

Gefälle, Rinnenanschlüsse, Fugen und Detailpunkte werden dokumentiert: als Grundlage für Hygiene- und WHG-Nachweise, Wartung und spätere Sanierungsplanung.

Material- & Planungsgrundlage

Technische Systeme, ehrlich eingeordnet

HSB nutzt anerkannte Herstellersysteme als technische Basis. Wir kommunizieren keine exklusiven Partnerschafts-Claims, sondern die belastbare Anwendung von Industriestandards.

Argelith

Hersteller- und Informationsquelle für keramische Industrieböden

Feinsteinzeug als robuste Systembasis für hochbelastete Produktionsflächen
Relevante Auswahlkriterien: Dichte, Reinigbarkeit, Rutschhemmung, Chemikalien- und Temperaturbeständigkeit
Produktinformationen werden auf HSB-Seiten als Herstellerhinweise eingeordnet, nicht als unbelegte HSB-Zertifizierung

Zahna Fliesen GmbH

Hersteller- und Informationsquelle für Industrie- und Säureschutzfliesen

Säure- und laugenbeständige keramische Industriefliesen
Rutschhemmung, mechanische Belastbarkeit und Verlegung im System sind relevante Planungsgrößen
Geeignet als fachliche Quelle für HSB-Leistungsseiten zu Keramik und Säureschutz

Unternehmen & Team

Spezialisierter Fachbetrieb mit eigenem, eingespieltem Team

HSB ist ein spezialisierter Fachbetrieb für Industrieböden, Säureschutz und keramische Bodensysteme in produktionskritischen Bereichen. Ausgeführt wird mit eigenem, festangestelltem Personal aus dem gleichen Betrieb – nicht über wechselnde Subunternehmer. Das Team ist eingespielt, branchenspezialisiert, mehrsprachig und in der Ausführung aufeinander abgestimmt.

Mehrere Mitarbeitende bringen jahrzehntelange Erfahrung mit, einzelne Fachkräfte rund 30 Jahre Berufserfahrung in diesem speziellen Gewerk. Die Verlegung von Sechskant-Industriefliesen und vergleichbaren keramischen Systemen ist seit mehr als 40 Jahren bewährt; HSB ist in diesem spezialisierten Umfeld von Anfang an dabei und bringt die entsprechende Praxis in Sanierung, Reparatur, Neubau und Detailausbildung mit.

Eigenes Fachpersonal
Festangestelltes, eingespieltes Team – keine wechselnden Subunternehmer in der laufenden Ausführung.
Jahrzehnte Erfahrung
Mitarbeiter mit bis zu rund 30 Jahren Berufserfahrung; Sechskantfliesen-Technik seit über 40 Jahren bewährt.
Mehrsprachig & spezialisiert
National einsetzbar, branchenspezialisiert und in der Baustellenpraxis aufeinander abgestimmt.
Qualifiziert & abgesichert
Angeschlossen an SOKA-BAU, mit Erste-Hilfe-Schulung und VCA/SCC-bezogenen Sicherheitsstandards.

Kostenlose Ersteinschätzung anfordern

HSB bewertet Belastungsprofil, Untergrund und Sanierungsoptionen vor Ort: kostenlos und ohne Kaufverpflichtung. Drei Angaben genügen für eine erste Einschätzung:

Branche und Nutzung

Welche Belastungen sind relevant?

Fläche und Situation

Neubau, Sanierung oder Reparatur?

Zeitfenster

Wann ist der Eingriff möglich?

Direkter Draht ins Projektgeschäft

Für eine schnelle Ersteinschätzung erreichen Sie HSB direkt:

+49 (0)2562 9463030·info@hsb-boden.de

Belastungen

Häufige Fragen

Was Entscheider vor der Anfrage wissen wollen

Keine Angebote ohne Grundlage, keine Systemempfehlung ohne Analyse. Das sind die meistgestellten Fragen dazu.

Was kostet eine Ersteinschätzung durch HSB?

Die Ersteinschätzung vor Ort ist kostenlos und unverbindlich. HSB nimmt Belastungsprofil, Untergrund und Betriebsablauf auf und bewertet, welche nächste Maßnahme technisch und organisatorisch sinnvoll ist: ohne Kaufverpflichtung.

Kann eine Sanierung im laufenden Betrieb erfolgen?

Teilweise ja. Wenn Bauabschnitte, Materialwahl und Betriebslogistik früh geplant werden, lassen sich Sperrzeiten minimieren. Ob eine vollständig unterbrechungsfreie Sanierung möglich ist, hängt vom Schadensbild und der Nutzung ab. Das wird vor Ort bewertet.

Reparatur oder Komplettsanierung: was ist sinnvoll?

Bei punktuellen Schäden an einem ansonsten intakten Boden ist die fachgerechte Reparatur deutlich günstiger und schneller als eine Vollsanierung. Erst wenn der Aufbau flächig versagt, wird eine Sanierung wirtschaftlicher. HSB bewertet das vor Ort am konkreten Schadensbild.

Keramik oder PU-Beton: was ist besser für meinen Betrieb?

Weder noch als Standardantwort. Keramische Systeme sind stark bei langfristiger mechanischer und chemischer Dauerbelastung. PU-Beton eignet sich besser für fugenarme Anforderungen und kurze Sanierungsfenster. Die Entscheidung folgt dem Belastungsprofil, nicht dem Preis.

Wie lange hält ein fachgerecht ausgeführtes Bodensystem?

Das hängt von System, Belastung und Pflege ab. Keramische Systeme sind auf langfristige mechanische und chemische Dauerbelastung ausgelegt, PU-Beton und Beschichtungen auf fugenarme, schnell sanierbare Flächen. Entscheidend für die Lebensdauer sind Untergrund, Detailanschlüsse und die richtige Systemwahl – nicht der Anschaffungspreis.

Was ist bei wassergefährdenden Stoffen (WHG) zu beachten?

Flächen, auf denen wassergefährdende Stoffe gelagert oder umgeschlagen werden, brauchen eine flüssigkeitsdichte, chemisch beständige Abdichtung nach WHG. HSB plant Säureschutz und Abdichtung als geprüftes Gesamtsystem – inklusive Auffangwannen und Detailanschlüssen.

Wie lassen sich Rutschhemmung und Reinigbarkeit vereinbaren?

Das ist ein Zielkonflikt: hohe Rutschhemmung erhöht die Oberflächenrauheit, was die Reinigung erschwert. HSB wählt die Rutschhemmung passend zum realen Nass-, Fett- und Reinigungsprofil des Bereichs, sodass Arbeitssicherheit und Hygiene zusammenpassen.

Welche Böden sind auditrelevant in Lebensmittelbetrieben?

Böden in Lebensmittelbereichen müssen reinigbar, fugenarm und chemikalienbeständig sein. Auditrelevant sind vor allem dichte Fugen, stehendes Wasser, Rutschhemmung und die Nachvollziehbarkeit des Aufbaus. HSB dokumentiert Ausführung und Materialien für genau diesen Zweck.

Wie verhält sich HSB gegenüber Herstellern wie Argelith oder Zahna?

HSB nutzt technische Informationen von Herstellern wie Argelith und Zahna als Planungsgrundlage, ohne unbelegte Partnerschaftsclaims oder Zertifizierungsbehauptungen. Die Systemempfehlung folgt dem Belastungsprofil des Betriebs, nicht der Herstellerlogik.

Was muss ich für eine erste Anfrage bereithalten?

Drei Angaben genügen: Branche und Nutzung des Bereichs, Fläche und aktueller Zustand (Neubau oder Sanierung) und ein ungefähres Zeitfenster für den Eingriff. Den Rest klärt HSB im Gespräch oder bei der Besichtigung vor Ort.

Werksbegehung oder technische Bodenanalyse anfragen

Hygiene- und Sicherheitscheck für Ihren Produktionsboden. HSB nimmt Belastungsprofil, Untergrund und Betriebsablauf vor Ort auf und bewertet, welcher Schritt technisch Sinn ergibt — ohne Kaufverpflichtung.